Nadja Müller 2020.

project:non – an interactive non-interaction

Projektbeschrieb

Im täglichen Leben begegnen wir vermehrt homogenen, sterilen und funktionellen Durchgangsorten. project:non untersucht die Effekte solcher Nicht-Orte im Hinblick auf die in ebendiesen Orten auftretenden Phänomene von Isolation, Automation und Effizienz und die daraus entstehende Nicht-Interaktion. Die drei disruptiven Objekte wait, follow und reach hinterfragen diese Phänomene und versuchen sie zu brechen. Wir wollten dieser bildhaften und zweidimensionalen flachen Welt wieder mehr Substanz und Textur geben. Dies beginnt damit, dass für diese Thematik Aufmerksamkeit und Bewusstsein geschaffen wird. Genau hier knüpft project:non an. Nach intensiver Recherche und Analyse haben wir viele Aspekte und Verhaltensweisen, die den Nicht-Ort ausmachen, herausarbeiten können. Die Aspekte konnten wir auf fehlende Interaktionen sozialer und räumlicher Natur zurückführen.

Kontext

Wir erlangten einen vertieften Erkenntnisgewinn über research through design. Dank dem Verlassen der Beobachtungsebene hin zum praktischen Arbeiten an den Objekten gewann unser Design Research an Tiefe. Mit project:non wollten wir die Menschen durch unsere Augen auf die Isolation, das Verfolgen von Automation und die Effizienz schauen lassen. Die Bachelorarbeit habe ich zusammen mit meiner Mitstudentin Ilaria Stendahl erarbeitet.

Meine Rolle im Projekt

Dieses Projekt hatte auch stark den Fokus auf die Co-Creation. Dadurch war ich in allen Projektschritten gleich stark involviert.

Fokus

Recherche-Methoden und (Fast-)Prototyping-Methoden – Konzept – Interfacedesign

Projektdetails

  • Team mit: Ilaria Stendahl

  • Datum: Februar – Juni 2017

  • Website
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